Sozialpraktikum der Jahrgangsstufe 7 ( 26.1. -29.1. 2015)

Sozialpraktikum der Jahrgangsstufe 7 ( 26.1. -29.1. 2015)

Auch in diesem Jahr führten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 einen Praktikumstag zum Thema „Toleranz zeigen gegenüber alten, behinderten und notleidenden Menschen“ in verschiedenen Einrichtungen in Wuppertal durch.

Vorbereitet, organisiert und nachbereitet wurde dieser Tag im Rahmen des Religionsunterrichts.

In den Altenheimen „Seniorenstift Bethesda“ und „Friedenshort“, in der Förderschule für geistige Entwicklung, in den Werkstätten für behinderte Menschen „Lebenshilfe“ und „Troxler Haus“ sowie bei der Wuppertaler Tafel hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Menschen kennenzulernen, die „anders“ sind, „anders“ leben, lernen und arbeiten.

Durch die Erfahrungen in den unterschiedlichen Einrichtungen und die gegenseitige Präsentation im Unterricht konnten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in alle Bereiche bekommen und so Toleranz diesen Menschen gegenüber entwickeln, festigen und zeigen.

Hier einige Beispiel für die persönlichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler:

  • In der Lebenshilfe fand ich es ziemlich schön, weil dort alle so nett waren und mir ist aufgefallen, dass die Menschen dort bei der Arbeit viel fröhlicher sind als die Menschen ohne Behinderung.
  • Ich war bei der Lebenshilfe und dort hat sich meine Meinung über die behinderten Menschen ziemlich geändert. Ich hätte nicht gedacht, dass sie auch wie andere Menschen arbeiten und dass sie so nett sind.
  • Ich war im Troxler Haus. Es war sehr schön, dass wir bei der Arbeit von behinderten Menschen dabei sein durften. Es hat Spaß gemacht, diese Atmosphäre kennenzulernen.
  • Ich fand den Tag im Altenheim sehr schön, weil man viel von den älteren Menschen lernen kann.
  • Ich fand es im Altenheim schön, den Alltag der alten Menschen zu erleben und zu sehen, wie sie Spaß beim „Sport“ hatten.
  • Bei der Wuppertaler Tafel konnten wir erfahren, wie die Leute so leben und auf welche Sachen sie verzichten müssen. Uns hat es sehr geholfen, mehr über das Leben anderer Menschen zu erfahren und zu sehen, dass sie ganz anders sind wie wir gedacht haben..
  • Bei der Wuppertaler Tafel konnten wir den Menschen helfen und ihnen ein Lächeln schenken.
  • In der Förderschule hat es mir Spaß gemacht, zu lernen, wie man mit den Kindern mit einer Behinderung umgeht und ich habe mich gefreut, dass ich so gut in die Klasse aufgenommen worden bin.
  • Wir sind alle gleich – keiner soll ausgeschlossen werden, nur weil er / sie „anders“ ist.

Wir danken an dieser Stelle besonders allen Müttern, die uns durch die Begleitung einzelner Schülergruppen unterstützt haben.

Auch sie waren persönlich sehr beeindruckt von dem jeweiligen Praktikumstag:

  • Die Kinder waren alle sehr interessiert und haben sehr gut mitgemacht und sich auf die Bedürfnisse der älteren Mitmenschen wunderbar eingestellt.

Nach einer kurzen Hemmschwelle war es ein tolles Erlebnis für die einzelnen Bewohner. Schön fände ich es für die Zukunft, wenn die Kinder mehr als nur eine Einrichtung kennenlernen würden. Vielleicht kann man eine komplette Projektwoche starten?!?! Ich wäre dabei!!!!

  • Der Vormittag war auch für mich interessant und spannend – sowohl was das positive Verhalten der Jugendlichen anging als auch die Reaktionen der Senioren.
    Die zu Verfügung gestellte Zeit war leider viel zu kurz.
  • Ich war sehr beeindruckt von der Arbeit der behinderten Menschen und den Menschen selber. Sie strahlen eine gute Laune aus und sind sehr offen und herzlich.

Unser Dank richtet sich auch an die Einrichtungen und die entsprechenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich in diesen Tagen Zeit für unsere Schülerinnen und Schüler nehmen und die vielseitigen positiven Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler jedes Jahr ermöglichen.

Von allen Einrichtungen kamen ebenso sehr positive Rückmeldungen auf das Verhalten und den Einsatz unserer Schülerinnen und Schüler.

„Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“

Insgesamt war es also für alle ein gelungenes soziales Projekt.

Im Namen des Religionsteams der FBR

G. Brauers